Auf unserem Kongress in Kooperation mit der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU am 30. Juni 2026, sprachen wir darüber, wie das begrüßenswerte Ziel des Industrial Accelerator Act (IAA), die Industrie im internationalen Wettbewerb zu stärken, erreicht werden kann. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, betonte, dass nicht noch mehr Zusatzbelastungen für die Unternehmen in Europa geschaffen werden dürfen. Local-Content-Vorgaben müssen auf das Nötigste beschränkt werden.
Risiken ausräumen, Rahmenbedingungen verbessern
Im Zentrum von Vorträgen und Diskussion stand die Frage, ob der Industrial Accelerator Act auf die richtigen Instrumente setzt und wie insbesondere mit Local-Content-Vorgaben verbundene Risiken wirkungsvoll ausgeschlossen werden können. Große Einigkeit bestand dahingehend, dass in jedem Fall auch attraktivere Rahmenbedingungen für die industrielle Produktion in Europa geschaffen werden müssen. Schnellere und schlankere Verfahren, wie sie teilweise auch der IAA vorsieht, sind dabei ein Baustein, der zügig umgesetzt werden sollte.
Vortragende und Podiumsteilnehmer*innen
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Hubert Aiwanger MdL, Staatsminister, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, München
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Kerstin Jorna, Generaldirektorin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GD GROW), Europäische Kommission
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Christian Doleschal MdEP, EVP, Europäisches Parlament
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Prof. Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.
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Christine Völzow, Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., München
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Dr. Frank Niederländer, Vice President & Head of European Governmental Affairs, BMW Group, Brüssel
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Philipp Offenberg, Head of Government and Executive Affairs Office Brussels, Siemens Energy
Moderation: Olga Scheer, EU-Korrespondentin, Handelsblatt Brüssel