Ausländische Direktinvestitionen werden in den USA vom „Committee on Foreign Investment in the United States“ (CFIUS) auf ihre Vereinbarkeit mit der nationalen Sicherheit geprüft. Das U.S. Finanzministerium will diese Prüfung vereinfachen und den Prozess beschleunigen. Die Reform ist Teil der im letzten Jahr verabschiedeten „America First Investment Policy“ des Weißen Hauses, die privatwirtschaftliche Investitionen in den USA steigern soll.
Schnellere Prüfung durch „Known Investor Program“
Kernstück der CFIUS-Reform ist das „Known Investor Program“. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, Informationen zum Unternehmen einzureichen, bevor eine Investition in den USA geplant ist und geprüft werden muss. Die Teilnahme an diesem Programm entbindet nicht von der Investitionsprüfung. Sie soll die beauftragten Stellen jedoch dazu befähigen, frühzeitig festzustellen, ob ein Investment die nationale Sicherheit gefährden könnte.
Für diesen Zweck möchte CFIUS Informationen zur Unternehmensstruktur, Eigentümern, Führungspersonal und Geschäftstätigkeit frühzeitig abfragen und prüfen. Als „known investors“ akzeptierte Unternehmen sollen von einer schnelleren Prüfung ihrer Investitionspläne in den USA profitieren. Das „Known Investor Program“ wird derzeit entwickelt.
Möglichkeit zur Stellungnahme
Interessierte Stakeholder können bis zum 18. März 2026 zu den Plänen Stellung nehmen. Darüber hinausgehende Kommentare zur Investitionsprüfung und Vorschläge zu Vereinfachung werden ebenfalls explizit erbeten. Alle Stellungnahmen werden nach Eingang veröffentlicht. Den Link zur Stellungnahme finden Sie in der rechten Spalte.