Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2026 diskutierten am 27. Januar 2026 Vertreter*innen der Wirtschaft und Politik über die Anforderungen und konkreten Ansätze zur Verbesserung der örtlichen Standortbedingungen in Regensburg.
Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
Ein wesentlicher Diskussionspunkt war der Ausbau und die Einhausung der Nordgaustraße im Rahmen des Gesamtprojekts Nordspange. Die Wirtschaftsvertreter*innen betonten die Bedeutung des Projekts sowohl für den Wirtschaftsstandort Regensburg als auch für die Bürgerinnen und Bürger. Die Vertreter*innen aus der Politik bekannten sich zu dem Projekt und zur Wichtigkeit für Stadt und Region.
Unterschiedlich bewerteten die Podiumsteilnehmer*innen das Projekt Mobilitätsdrehscheibe und die Verkehrsberuhigung rund um den Bahnhof. Dabei spiegelte die Debatte die unterschiedlichen Parkraum- und Verkehrsstrategien der Parteien wider.
Attraktive Innenstadt für Bürger*innen und Unternehmen
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Leerstände, wie das ehemalige Kaufhof-Gebäude, vermieden werden müssen. Eine gute Anbindung im Individualverkehr wie auch im ÖPNV trägt wesentlich zur Attraktivität der Innenstadt bei.
Schaffung von Wohnraum
In Regensburg ist die Schaffung von Wohnraum ein zentrales Handlungsfeld der Kommunalpolitik. Die Teilnehmenden diskutierten, wie planungsrechtliche Voraussetzungen für den dringend benötigten Wohnungsneubau und die Nachverdichtungen vorangetrieben werden können, z. B. unter Nutzung des Bauturbos und Außerkraftsetzen bisheriger zusätzlicher Anforderungen der Stadt selbst.
Podiumsteilnehmer*innen
-
Johannes Helmberger, Geschäftsführer, Fr. Ant. Niedermayr GmbH & Co. KG
-
Dr. Astrid Freudenstein, CSU, Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg
-
Dr. Thomas Burger, SPD, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl Regensburg
-
Michael Schien, Freie Wähler, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl Regensburg
Moderation: Monika Stiglmeier, Geschäftsführerin, vbw Bezirksgruppe Oberpfalz, Regensburg