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Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026

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vbw KreativIndex

Dr. Peter J. Thelen
Dr. Peter J. Thelen
Strategie und Politischer Dialog
Telefon +49 (0) 89-551 78-333 Mobil +49 (0) 179-597 87 27
vbw KreativIndex

Die vbw und der Bayerische Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft e. V. (BLVKK) haben in Kooperation mit der IW Consult den vbw KreativIndex entwickelt. Er bietet einen umfassenden und ausgewogenen Überblick über die Situation der Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern.

Der vbw KreativIndex wird als Stimmungsbarometer für die Branche regelmäßig erhoben und veröffentlicht.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) ist eine heterogene Branche und umfasst ein breites Themenfeld, das von künstlerischen Tätigkeiten über die Buch-, Film- und Rundfunkwirtschaft, den Architektur-, Presse- und Werbemarkt bis hin zur Software- und Games-Industrie reicht. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern und prägt das öffentliche und gesellschaftliche Leben.

Nach einer Expertenbefragung im Herbst 2025 ist der KreativIndex im Vergleich zur letzten Erhebung um 4 Punkte auf 65 Punkte aus insgesamt 200 Punkten gestiegen. Trotz leichter Verbesserung signalisiert er damit eine insgesamt verhaltene Entwicklung, insbesondere mit Blick auf die Beschäftigung. Dabei bleibt die Branche auch hinter der bayerischen Gesamtwirtschaft zurück.

Der Teilindex Beschäftigung verharrt mit 50 Punkten auf einem niedrigem Niveau von vorher 51 Punkten. Die Einschätzung der befragten Branchenvertreter*innen bleibt überwiegend kritisch. Mit 60 Punkten liegt der Teilindex Expertenmeinung nur leicht über dem Vorjahreswert von 55 Punkten.

Der Teilindex Medienecho erreicht 85 von 200 möglichen Punkten und kann als durchschnittlich eingeordnet werden. Die Berichterstattung ist jedoch häufig von einer negativen Tonalität geprägt, was die Sichtbarkeit der Branche nur bedingt in positive Reputation übersetzt.

Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern weiterhin vor der Herausforderung steht, sich wirtschaftlich zu stabilisieren. Um aus der im dritten Jahr andauernden schlechten Lage herauszukommen, sind strukturelle Veränderungen notwendig.

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