Die Rohstoffpreise legten zu Jahresbeginn 2026 kräftig zu. Der vbw Rohstoffpreisindex stieg gegenüber Dezember 2025 um 8,9 Prozent auf 186,1 Punkte. Damit hat er fast das Niveau von Anfang 2022 wieder erreicht.
Die Preise für Industriemetalle stiegen im Januar ähnlich wie der Gesamtindex um 8,8 Prozent. Massiv verteuert hat sich zum Jahresbeginn Lithium mit +58,0 Prozent gegenüber Dezember, Indium wurde um 43,8 Prozent teurer. Die Preise für die bedeutenden Industriemetalle Aluminium und Kupfer stiegen um 9,4 bzw. 10,8 Prozent, der Nickelpreis erhöhte sich um 19,7 Prozent, der Preis für Zinn um 20,4 Prozent. Dagegen verbilligte sich Germanium um 0,6 Prozent, Kadmium um 2,8 Prozent und Chrom um 4,2 Prozent.
Der Preisindex für Seltenen Erden stieg überdurchschnittlich um 16,5 Prozent. Dabei stieg der Preis für Samarium um ganze 81,3 Prozent, Yttrium verteuerte sich um 23,3 Prozent, Dysprosium um 17,2 Prozent.
Die Preise für Edelmetalle kletterten um ganze 28,7 Prozent. Am stärksten stieg der Silberpreis mit +47,7 Prozent, Platin verteuerte sich um 30,4 Prozent, der Goldpreis legte um 10,3 Prozent zu.
Im Januar stieg auch der Ölpreis wieder an, Rohöl verteuerte sich gegenüber Dezember um 3,0 Prozent. Angesichts des großen Gewichts von Öl im Index nahm der vbw Rohstoffpreisindex mit Energie gegenüber Dezember um 3,4 Prozent zu.