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Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026

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Erneuter Anstieg der Rohstoffpreise im November

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 Elias Kerperin
Elias Kerperin
Außen- und Volkswirtschaft, Referent Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
Telefon +49 (0) 89-551 78-422 Mobil +49 (0) 171-410 13 74

Der vbw Rohstoffpreisindex setzt seinen Aufwärtstrend fort und ist im November 2025 gegenüber dem Vormonat Oktober um 1,2 Prozent auf 163,4 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 lag der Index damit um 7,6 Prozent höher. Gegenüber dem Durchschnitt des Vor-Corona-Jahres 2019 lag der vbw Rohstoffpreisindex sogar um fast die Hälfte (+48,1 Prozent) höher.

Auch die Preise für Industriemetalle stiegen im November an. Das Plus gegenüber dem Vormonat Oktober lag bei 1,4 Prozent. Verantwortlich dafür waren unter anderem höhere Preise für Kupfer (+1,0 Prozent) und Aluminium (+1,3 Prozent) – beides Industriemetalle, die als Rohstoffe vor allem für die bayerische M+E Industrie sehr bedeutsam sind. Deutlich teurer wurden darüber hinaus Lithium (+15,5 Prozent), Wolfram (+15,4 Prozent) und Kobalt (+13,2 Prozent). Auch gegenüber dem Vorjahr stiegen insbesondere die Preise für Wolfram (+114,3 Prozent) und Kobalt (+99,2 Prozent) stark an. Entgegen dem allgemeinen Trend gingen die Preise für einige Industriemetalle im November gegenüber Oktober auch zurück – darunter beispielsweise Molybdän (-4,9 Prozent) und Kadmium (-4,8 Prozent).

Der Teilindex, der die Preisentwicklung der Seltenen Erden widerspiegelt, stieg im November im Vergleich zum Vormonat um 8,9 Prozent an. Deutlich teurer wurden insbesondere Samarium (+25,8 Prozent), Praseodym (+24,9 Prozent) und Neodym (+23,0 Prozent). Keine der im Index enthaltenen Seltenen Erden wurde im November günstiger.

Nachdem der Preisindex für Edelmetalle im Jahresverlauf besonders stark gestiegen war, legte er im November um unterdurchschnittliche 0,6 Prozent zu. Während sich Silber (+2,0 Prozent) und Gold (+0,7 Prozent) weiter verteuerten, ging der Preis für Palladium (-3,0 Prozent) zurück.

Der Preis für Rohöl veränderte sich im Beobachtungszeitraum nicht, sondern stagnierte auf dem Niveau des Vormonats. Der vbw Rohstoffpreisindex mit Energie stieg in der Folge um lediglich 0,1 Prozent auf 124,0 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Index um 12,1 Prozent niedriger. Das durchschnittliche Niveau des Jahres 2019 wurde nur noch um 3,9 Prozent übertroffen.

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