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Letzte Aktualisierung: 10. Juni 2026

Pressemitteilung

Wirtschaftsstandort Deutschland stärken – Raumfahrt als Innovationstreiber für die Zukunft / Dr. Pröckl: „Wir müssen die Chancen des Alls nutzen und die Hausaufgaben auf der Erde machen“

Die Bezirksgruppe Niederbayern der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. betonte bei ihrem 8. Sommerempfang auf Burg Trausnitz die Bedeutung technologischer Zukunftsfelder. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand neben der aktuellen wirtschaftlichen Lage insbesondere das Thema Raumfahrt als Innovations- und Wachstumstreiber. Dr. Thomas Pröckl, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Niederbayern, eröffnete den Empfang mit einem erweiterten Blick auf globale Entwicklungen: „Das All steht sinnbildlich für die Innovationskraft, die wir auch hier in Deutschland und im Freistaat dringend brauchen.“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunktur- und Strukturkrise forderte die vbw entschlossene Reformen in Deutschland: „Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen. Was wir brauchen, ist ein umfassendes Reformpaket. Dazu gehören niedrigere Arbeitskosten, Entlastungen bei Energiepreisen, steuerliche Verbesserungen und ein tiefgreifender Bürokratieabbau“, so Dr. Pröckl. Aus Sicht der vbw müssen Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt werden, um Investitionen zu ermöglichen. Die geopolitischen Spannungen verschärfen diese Lage zusätzlich. „Die Zeit drängt. Wir wissen, was zu tun ist – wir müssen es jetzt anpacken. Wenn wir den Mut haben, auch große Herausforderungen entschlossen anzugehen, können wir unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken und die Chancen der Zukunft nutzen. Die Potenziale von Forschung und Zukunftstechnologien gehören dazu“, sagte Dr. Pröckl.

Mit Blick auf die Raumfahrt erläuterte Dr. Pröckl: „Bayern hat frühzeitig die richtigen Weichen gestellt und entwickelt sich zunehmend zu einem führenden europäischen Standort der Raumfahrt. Gerade für Unternehmen auch außerhalb der klassischen Raumfahrtbranche eröffnen sich enorme Chancen. Der Markt für kommerzielle Raumfahrtanwendungen wird sich bis 2040 voraussichtlich vervierfachen. Diese Entwicklung stärkt nicht nur die technologische Souveränität Europas, sondern auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.“

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